Monat: Juli 2018

Die 5 Stimmregister

Bei jeder Stimme entdeckt man Tongruppen, die die gleiche Klangfarbe, Resonanz und Stimmlippenkoordination haben. Die Einteilung in Brust- und Kopfstimme ist stark vereinfacht, und beschreibt die sängerische Realität zu wenig differenziert. Man kann 5 Stimmregister (von tief nach hoch) unterscheiden: 1.Vocal Fry – 2.Brustimme 3.Mix 4.Kopfstimme – 5.Pfeifstimme Schnarrstimme: Vocal Fry oder «Brutzelstimme» genannt: Sie ist die tiefste

Zitate

Das Besondere am Singen ist, dass es sterben kann… so wird es unglaublich wertvoll. Jeder Ton beginnt mit seiner Geburt – gestaltet sein Leben und stirbt. Singing is «Acting on Pitch – Singen ist Schauspiel mit genauer Tonhöhe» «Singing is the acoustic expression of man’s thoughts and feelings on pitch» «You can grow a day

Corpus Callosum – rechts oder links?

Der sogenannte «Gehirnbalken» ist die Verbindung von rechter und linker Gehirnhälfte: Zusätzlich wichtig fürs Singen: Die emotionale kreative spielerische musische rechte Gehirnhälfte spricht eher die inneren Muskeln des Singens an. Die rationale analytische sprachliche mathematische linke Gehirnhälfte spricht eher die äusseren Muskeln des Singens an. folgende Quelle: http://dieprojektmanager.com/linke-und-rechte-gehirnhaelfte-test/ Eine der beiden Gehirnhälften ist meist dominant.

Flüstern & Stimmbruch

Das Flüstern bzw. die «Flüster-Stellung» ist ähnlich wie das «Mutationsdreieck» in der Pubertät eine unzureichende Schliessung der Stimmlippen. Die Randkantenverschiebung der Stimmlippen bleibt in der Form eines Dreiecks partiell offen. Das heisst die Stimmlippen rollen nicht ökonomisch und leistungsfähig ab, sondern reiben unregelmässig bzw. schädlich vor allem an der Stelle, wo die Stimme dreiecksförmig geöffnet

Persönlichkeit

Der Ursprung des Wortes «Persönlichkeit» bzw. «per sonare» kann man als «durch die Maske hindurch klingen» übersetzen. «Herkunft aus dem etruskischen „phersu“, das als Beschriftung einer Darstellung eines Zuges Maskierter gefunden wurde» Quelle: Wikipedia … sozusagen: Der TON macht die PERSON Das Thema «Maske» ist in der Klassik oft mit Verengung derselbigen verbunden … das

„Equal Ultimacy“

heisst übersetzt: «Gleichberechtigte Vollendung» und bezieht sich auf die 3 wichtigsten Stimmaspekte. Beim Singen geht es um eine Art «Drei-Einigkeit» von Wissen, Hören und Koordinieren. Wie lernt man die Stimme also am besten kennen? 1. WISSEN wie die Stimme funktioniert («Inform the Mind») 2. HÖREN wie die Stimme richtig klingt («Acclimate the Ear») 3. KOORDINIEREN

„Taub singen?“

Bevor ich das folgende Video sah dachte ich, dass Singen hauptsächlich über die Kontrolle des Gehörs trainierbar ist… Mandy zeigt äusserst eindrücklich, dass das Fühlen viel wichtiger ist als das Hören … frei nach dem Motto: «Wer nicht hören kann muss fühlen» … Ihre Stimme wird nur durch «Muskelerinnerung» gesteuert … UNGLAUBLICH! Mandy thematisiert sogar

Muskel Konfusion

Dieser eher irritierende Titel umschreibt die Tatsache, dass Muskeln sich teilweise gegenseitig behindern: Beim Singen sind das z.B. die äusseren, hebenden und tw. verengenden Schluckmuskulaturen, die das mühelose Singen von hohen Tönen verhindern. Die inneren Muskulaturen werden durch den äusseren Digastricus Muskel «strong and wrong» blockiert. Sie wirken wie eine Handbremse beim Autofahren. Löst man diese

Stimmentwicklung Tonumfang

Der Ton macht die Person! Janet Paschal & Melody Büchel 2011 Alaska Cruise Die folgende Skizze zeigt die Entwicklung des Ambitus (Stimm-Umfang) im Laufe des menschlichen Lebens. Wenn man genau hinschaut, bemerkt man, dass alle weiblichen und männlichen Babys der Welt nicht willkürlich ihren ersten Schrei in die Welt senden, sondern auf dem Kammerton a1